Das Kundenmagazin der
Sparkasse Münsterland Ost
Aktivia - Menschen, Ideen, Werte

Das digitale Kundenmagazin der Sparkasse Münsterland Ost mit klarem Fokus auf drei redaktionelle Felder.

Porträt

Die Region steckt voller spannender Persönlichkeiten, Positionen und Perspektiven. Wir porträtieren ausgewählte Menschen, Unternehmen und Projekte.

Engagement

Die Sparkasse Münsterland Ost fördert viele Initiativen und Projekte. Diese erhalten nicht nur unsere Unterstützung. Sie bieten auch reichlich Stoff für spannende Geschichten.

Finanzen

Mit Geld kennen wir uns aus. Hier beleuchten wir aktuelle und ausgewählte Finanzthemen, die für unsere Kunden und Leser relevant sind.

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Geschäftsführer André Roggenland vor dem Firmengebäude in Everswinkel

Mit Falke in die Luft

Porträt

Arbeitsbühnen sind beliebt auf deutschen Baustellen. Einfach, flexibel und vor allem sicher ist die Alternative zur Leiter oder zum Baugerüst. Die aktiva besuchte die Roggenland Arbeitsbühnen- und Staplervermietung GmbH, einen familiengeführten, erfolgreichen Spezialisten in Everswinkel.

Roggenland Arbeitsbühnen- und Staplervermietung GmbH

Nelda wartet gerade auf Abholung, Beate kommt von einem wochenlangen Einsatz auf einer Baustelle zurück. Und Falke fährt gerade auf den Hof. Etwa 500 Geräte von der kleinen Scherenbühne bis zur knapp 30 Meter hohen Teleskopbühne liefert Roggenland – wenn gewünscht, direkt am nächsten Morgen. Alle Roggenland-Geräte tragen Namen. Das macht das Bestellen für den Kunden leichter, da die Namen für bestimmte Typen von Hubarbeitsbühnen stehen. Überhaupt ist die Arbeitsbühnenvermietung ein zwar hartes Geschäft, bei dem aber neben Flexibilität auch die persönliche Note zählt. Der Roggenland-Erfolg beruht auch auf der Kundennähe eines familiengeführten Unternehmens, in dem neben Gründer Heinrich Roggenland auch Frau Dorothea und Sohn André aktiv sind. Die aktiva sprach mit André Roggenland.

aktiva: Roggenland ist in den letzten drei Jahrzehnten deutlich gewachsen!

Roggenland: Keimzelle war ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb, den mein Vater 1978 gegründet hat. Für die Arbeit in Baumkronen haben wir 1989 den ersten Hubsteiger angeschafft. Die Mietanfragen von Kunden häuften sich. Nach ein paar Jahren wurde aus der Vermietung zunächst ein zweites Standbein. Dann hat mein Vater den Gartenbau eingestellt und das Unternehmen voll auf die Vermietung von Arbeitsbühnen ausgerichtet. Damit hatte er den richtigen Riecher. Arbeitsbühnen sind in den letzten 30 Jahren sehr populär geworden. Heute vermieten wir etwa 500 Maschinen.

aktiva: Wie kam dieser Boom zustande?

Roggenland: Arbeitsbühnen haben sich durchgesetzt, weil das Arbeiten einfach viel schneller und leichter von der Hand geht, als wenn man alles einrüsten muss. Ich habe viel kürzere Wege, gerade wenn ich Kleinigkeiten am Dach erledigen muss –etwa „nur“ ein Fallrohr anbringen.Ein Gerüst nur für einen Tag aufzubauen lohnt sich einfach nicht. Die Bühne lass ich anliefern, fahr sie hoch, mach meine Arbeit, fahre wieder runter und lasse das Gerät abholen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Arbeitssicherheit. Es ist viel sicherer, auf einer Bühne zu arbeiten, als über Gerüstbretter zu klettern. Zumal wir intensive Schulungen für alle Firmen anbieten, die bei uns mieten. Es gibt Untersuchungen, nach denen die meisten Unfälle auf Baustellen bei Arbeiten in der Höhe passieren. Zu 90 bis 95 Prozent geht es um Arbeiten auf Gerüsten oder Leitern. Der Sicherheitsstandard auf den Baustellen steigt. Es gibt immer mehr Bauherrn, die vorschreiben, dass nur mit Hebebühnen gearbeitet werden darf. Das ist sicherer und effizienter.

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