Das Kundenmagazin der
Sparkasse Münsterland Ost
Aktivia - Menschen, Ideen, Werte

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Porträt

Die Region steckt voller spannender Persönlichkeiten, Positionen und Perspektiven. Wir porträtieren ausgewählte Menschen, Unternehmen und Projekte.

Engagement

Die Sparkasse Münsterland Ost fördert viele Initiativen und Projekte. Diese erhalten nicht nur unsere Unterstützung. Sie bieten auch reichlich Stoff für spannende Geschichten.

Finanzen

Mit Geld kennen wir uns aus. Hier beleuchten wir aktuelle und ausgewählte Finanzthemen, die für unsere Kunden und Leser relevant sind.

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Foto: UKM/FZ

Medizinischer Fortschritt made in Münster

Porträt

Multiple Sklerose galt als nicht behandelbar. Das ist heute anders. Viele MS-Patienten führen ein fast normales Leben – eher eine Revolution als eine Evolution der medizinischen Forschung. Von den Erkenntnissen der MS-Forscher könnten in Zukunft auch Patienten anderer neurologischer Erkrankungen, zu denen etwa Alzheimer, Parkinson, Epilepsie oder Schlaganfall zählen, profitieren. Münster ist eines der wichtigsten deutschen Zentren der MS-Forschung. Motor dieser Entwicklung ist seit 2010 der Arzt, Forscher und Hochschullehrer Prof. Prof. h. c. Dr. Heinz Wiendl. Die aktiva besuchte den 49-Jährigen in seinem Büro im münsterschen Universitätsklinikum (UKM) und sprach mit ihm über das komplizierteste menschliche Organ, die Bedeutung patientennaher Forschung und das Leben eines Bayern in Westfalen.

Das komplizierteste Organ

Wir besuchen Heinz Wiendl im Westturm des Universitätsklinikums Münster. Der Terminkalender des Universitätsprofessors ist voll, sein Arbeitstag eng getaktet. Direkt vor uns verlässt ein Kamerateam den Raum. Mehr als 90 Köpfe zählt das Team der Klinik für Neurologie, darunter 55 ärztliche Mitarbeiter. Dass neben Forschung, Lehre und Arbeit am Patienten auch Medientermine im Kalender des Arztes Platz finden müssen, hat wohl mit einer medizinischen Erfolgsstory zu tun, an der auch in Münster fleißig mitgeschrieben wurde. Die Fortschritte bei der Behandlung von Multipler Sklerose gelten als spektakulär. Die Öffentlichkeit suchen Forscher wie Wiendl auch, weil neurologische Erkrankungen dennoch für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln bleiben.

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